Massage

Jeder weiß, wie wohltuend sich eine Umarmung order ein Streicheln anfühlt. Gute Massage ist ein Körperkontakt, der dazu führt, dass sofort Glückshormone ausgeschüttet werden.

Massage kann helfen, zu entspannen und zu beruhigen, Schmerzen zu lindern und Blockaden zu lösen. Massage ist eine der wirkungsvollsten Maßnahmen gegen Stress, bietet Entgiftung, verbessert die Beweglichkeit, stärkt das Immunsystem, steigert die Konzentration und fördert einen erholsamen Schlaf.

Die erste Auswirkung der Massage ist eine leicht gerötete Haut an der Stelle, die gerade massiert wird. Das zeigt, dass die Zone stärker durchblutet wird. Eine verbesserte Durchblutung kann Muskelschmerzen lindern. Wenn ein Muskel aufgrund von Überlastung oder einer Verletzung verspannt und hart ist, zieht er sich zusammen. Dadurch wird ein Teil des Blutes herausegepresst und die Durchblutung wird vermindert, sodass die Muskelfasern verkleben und austrocknen. In schweren Fällen sammeln sich in den Fasern Abfallstoffe und Gifte, aus denen verhärtete Knoten entstehen. Sie fühlen sich wie kleine Kiesel an, die tief in den Muskel eingebettet sind. Wenn man nichts dagegen unternimmt, fängt der Körper an, in diesen Knoten Kalziumdepots anzulegen, weil er sie für Knochen hält. Das kann mit der Zeit äußerst schmerzhaft werden.

Die Massage eines verspannten Muskels regt die Durchblutung an. Auf diese Weise können sich die verklebten Fasern lösen. Nun werden die GIfte und Abfallstoffe aus den Zellen abtransportiert und aus dem Körper ausgeschieden.

Verspannte Muskeln beeinträchtigen das Skelett, weil sie einseitig an bestimmten Knochen ziehen, was langfristig die Schmerzen verstärkt und die Beweglichkeit einschränkt. Massage kann die Muskeln entspannen und verlängern, sodass sich das Skelett neu ausrichtet. Oft steht man nach einer Massage aufrechter und erscheint größer.

Kurz gesagt: Massage tut einfach gut!

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